Wer Kinder hat oder sich viel mit Kindern abgibt, dem kommt fol­gende Sit­u­a­tion sicher­lich bekan­nt vor.

Sie möcht­en, dass Ihr Kind sein Zim­mer aufräumt und ver­sprechen ihm bei getan­er Arbeit eine Beloh­nung. Zum Beispiel ein gemein­samer Nach­mit­tag auf dem Spielplatz. Die Aus­sicht auf die Beloh­nung ent­facht in Ihrem Kind die Moti­va­tion sein Zim­mer so rasch als möglich aufzuräu­men um das Ver­sproch­ene einzulösen.

Nun stellen Sie sich mal vor es kommt etwas dazwis­chen. Ein unver­hoffter Besuch oder ein anderes Ereig­nis, welch­es das Spielplatzer­leb­nis platzen lässt. Ihr Kind ist ent­täuscht und unzufrieden. Stellen Sie sich vor, dies passiert immer wieder.

Was meinen Sie wie wird Ihr Kind das näch­ste Mal reagieren, wenn Sie es zum Zim­mer aufräu­men beordern und ihm dafür einen Besuch auf dem Spielplatz ver­sprechen?

Ähn­liche Reak­tio­nen lösen Sie bei Ihren Mitar­bei­t­en­den aus, wenn Sie Ver­sprechun­gen machen und diese wieder­holt nicht ein­hal­ten. Über­legen Sie sich also gut, was Sie Ihren Mitar­bei­t­en­den ver­sprechen. Über­legen Sie eben­falls wie Sie Ihre Pri­or­itäten set­zten, wenn etwas unvorherge­se­henes dazwis­chen kommt.

Denn ist das Feuer in Ihren Mitar­beit­ern ein­mal ver­siegt, ist es schwierig und zeitraubend es wieder zu ent­fachen!