Dominik hat seit Beginn des 25. Alter­s­jahr Lohn­beiträge für die Pen­sion­skasse bezahlt. Grosse Gedanken hat er sich darüber nie gemacht. Auch bei seinen Arbeit­ge­ber­wech­seln nicht. Nun mit 45 Jahren fragt er sich wo sein ganzes Geld geblieben ist.

Nur noch wenige Angestellte ver­brin­gen ihr ganzes Arbeit­sleben im gle­ichen Unternehmen. Die grosse Mehrheit der Arbeit­nehmer wech­selt mehrmals. Im Durch­schnitt alle vier bis sieben Jahre.

Oft gehen beim Stel­len­wech­sel Pen­sion­skas­sen­gelder ver­loren. Der Arbeit­nehmer muss näm­lich die Pen­sion­skasse informieren wohin die Freizügigkeit­sleis­tung über­wiesen wer­den soll.

Als Arbeit­ge­ber kön­nen Sie ihre Mitar­beit­er in einem Aus­trittschreiben aus­drück­lich über den Trans­fer der Freizügigkeit­sleis­tung informieren. Oft stellen die Vor­sorgeein­rich­tun­gen sog­ar spezielle Merk­blät­ter zur Ver­fü­gung.

Wohin fliessen die vergessenen Freizügigkeitsleistungen?

Erhält die Pen­sion­skasse keine Infor­ma­tion, was mit dem Guthaben geschehen soll, muss sie die Freizügigkeit­sleis­tung spätestens zwei Jahre nach dem Aus­tritt des Arbeit­nehmers an die Stiftung Auf­fangein­rich­tung BVG über­weisen. Diese Stiftung ver­wal­tet die Freizügigkeit­sleis­tung, bis sich der recht­mäs­sige Besitzer meldet und das Geld wieder in seine Vor­sorge­pla­nung inte­gri­ert.

So finden Sie die verlorenen Gelder?

Wer sich nicht sich­er ist, ob sämtliche Freizügigkeit­sleis­tun­gen bei Arbeit­ge­ber­wech­sel in die neue Vor­sorgeein­rich­tung mitgenom­men wur­den, kann bei der Zen­tral­stelle 2. Säule mit­tels For­mu­lar «Anfrage bei der Zen­tral­stelle 2. Säule zu Guthaben aus der beru­flichen Vor­sorge» rel­a­tiv ein­fach nach­forschen. Die gefun­de­nen Pen­sion­skas­sen­gelder kön­nen anschliessend in die aktuelle Vor­sorgeein­rich­tung inte­gri­ert wer­den.

Gerne helfen wir Ihnen bei der Suche Ihrer Freizügigkeits­gelder. Kon­tak­tieren Sie uns unverbindlich.